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An die Kommunen von
Augsburg-Haunstetten, Kissing, Königsbrunn

26. Juli 2006

Verbesserungs-Vorschlag:
Lechsteg verbindet Haunstetten <=> Kissing

 Lechsteg Haunstetten <=> Kissing 
 Die Iller-Hängebrücke (Luftbild) verbindet seit 2007 Altusried mit Dietmannsried  (Bild: Manfred Wolf)

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Augsburg (2) ist wohl kein "Greater Munich", hat im Süden (Siebentisch (2), Haunstetter-Wald, Lech-Auen (2), etc.) aber einen "Greater English Garden :-)" und einen großen Naturpark. Ich möchte mit meinem "Goggeles-Vorschlag" dieses "Naturpark-Potential" erhöhen.

Verbesserungs-Vorschlag:
Es sollte ein Steg/Brücke (2)/Übergang für Fußgänger und Fahrradfahrer über den Lech zwischen Auensee und Weitmannsee bzw. zwischen Kuhsee und Staustufe 23 errichtet werden (siehe rote Kreise in der Karte - siehe auch Stadtplan-Augsburg).

Begründung:

  • Die großen Naherholungsgebiete (EVA) links und rechts des Lechs werden miteinander verbunden und damit attraktiver.
  • Hochablass, Kuhsee, Auensee, Weitmannsee, Lechstaustufe 23 mit Mandichosee , Ilsesee (2), Lautersee, Augsburger Stadtwald, etc. werden vernetzt, und es entsteht ein größeres Naherholungs- und Naturgebiet mit Naturschutzgebiet.
    ( Ausgleichsmaßnahmen: zum Beispiel Tümpel und Feuchtbiotope mit Hilfe von Bach-Schöpfrädern (2) )
  • Kleinere attraktive Rundwanderungen bzw. Rundfahrten (Kuhsee - Auensee - Lechsteg - Haunstetter-Wald - Siebentisch - Kuhsee) bzw. (Staustufe 23 - Weitmannsee - Lechsteg - Stadtwald - Staustufe 23) werden möglich.
  • Haunstetten und Kissing werden miteinander verbunden. - Pendeln mit dem Fahrrad wird möglich. - Der Bahnhof in Kissing und damit der Zug nach München ist von Haunstetten aus erreichbar (=Ausbau der Infrastruktur).
  • Die Lechsteg-Kosten werden klein gehalten, da die bestehenden Fundamente von vier Lech-Querverbauungen (Lech-Wehre, Sohlschwellen) genutzt werden können. Die Lech-Brücke wird nur aufgesetzt. Die vorhandenen Wege können genutzt werden.
    ( Planung durch die "brücken-bau-erfahrene" Fachhochschule Augsburg - Brücken-Bau-Wettbewerbe  //  Beispiel: umgebauter Hochspannungsmast oder Baukran = Billig-Fachwerk-Brücke )
  • Augsburg-Haunstetten (2), Kissing (2) und Königsbrunn (2) könnten sich die Kosten teilen. Daneben wären wohl staatliche Zuschüsse zu erwarten.

Lechsteg Haunstetten-Kissing

(Luftbild)
Rote Kreise markieren bestehende Lech-Wehre über die ein Lech-Steg günstig wäre.
Das Wehr 3 (N15) liegt in der Mitte der Strecke [Hochablass - Lechstaustufe 23 = ca. 6 + 6 km].
 Vorschläge für den Lechübergang Haunstetten - Kissing

Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Vorschlag aufgreifen und umsetzen würden.

Mit freundlichen Grüßen

 

Antwort der Stadt Augsburg
[...] Sie schlagen vor, einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer über den Lech auf der Höhe von Kissing zu errichten. Diese Idee wird seit einiger Zeit von der Stadt Augsburg verfolgt. Erste Planungen liegen bereits vor. Die Thematik stand auch schon mehrmals auf der Tagesordnung der Stadt-Umland-Konferenz [...]. Mit den Detailplanungen ist das Tiefbauamt der Stadt Augsburg betraut. [...]

 

 


 

Lech-Wehr 1 (Luftbild)

 Lech-Wehr 1
 

Lech-Wehr 2 (Luftbild)

 Lech-Wehr 2
 

Lech-Wehr 3 (Luftbild)

 Lech-Wehr 3
 

Lech-Wehr 4 (Luftbild)

 Lech-Wehr 4

 



Zeitungs-Berichte: 
 

Lechsteg: Jetzt will man's wissen
Planung läuft an, Verwirklichung ist ungeklärt

(Augsburger Allgemeine vom 21. November 2003)

Das Projekt Kissinger Lechsteg soll nun zumindest planerisch vorangetrieben werden. Darauf einigten sich Landrat Christian Knauer, Kissings Bürgermeister Manfred Wolf und der Augsburger OB Paul Wengert gestern bei der Stadt-Umland-Konferenz im Friedberger Rathaus. Die Verwirklichung hängt jedoch am Geld.
Der Lechsteg geistert schon seit geraumer Zeit durch die Diskussion, über das Stadium von Vorüberlegungen kam er jedoch nie hinaus. Er soll als Verbindung für Fußgänger und Radler einen kurzen Weg zwischen Kissing und Haunstetten herstellen. Vorteile erhofft man sich davon auf beiden Seiten: Zum einen können die Kissinger schnell die südlichen Stadtteile von Augsburg mit der Universität erreichen, zum anderen böte er Augsburg einen direkten Zugang zum Kissinger Bahnhof sowie zu den Naherholungsgebieten am Weitmann- und Auensee.
Der Energiekonzertn Eon hatte in der Vergangenheit immer darauf hingewiesen, dass ein Steg nicht eine mögliche weitere Wasserkraftanlage verhindern dürfe. Vor allem von Seiten des Naturschutzes wurden aber auch Bedenken erhoben. So wird befürchtet, dass die Erholungssuchenden den Flora-Fauna-Habitat-Bereich beeinträchtigen und hier Imbissbuden und Toilettenanlagen im Schutzgebiet entstehen könnten. Der Augsburger OB Wengert sieht diese Gefahr nicht: "Man muss das naturverträglich machen." Schließlich handle es sich nicht mehr um eine Wildflusslandschaft, sondern um eine gestaltete Kulturlandschaft. Landrat Knauer sieht sogar einen ökologischen Nutzen, wenn der Lech per Rad überquert werden kann, statt per Auto über die Lechstaustufe oder die Friedberger Straße fahren zu müssen.
Augsburg plant
Unter Federführung von Augsburg ist zu klären, ob, wo und mit welchen Kosten dieses Projekt verwirklicht werden könnte. Die Kosten für die Planung teilen sich der Landkreis, Kissing und Augsburg zu je einem Drittel. "Ich sehe noch die Möglichkeit für Zuschüsse", sagte Knauer: "Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir jetzt planerisch etwas unternehmen." Angesichts der knappen Mittel auf beiden Seiten des Lechs ist dem Landrat jedoch auch klar: "Es könnte ein klassisches Schubladenprojekt sein."

 

Brückenschlag zwischen zwei Gemeinden
Verbindung für Spaziergänger und Radler geplant

(Augsburger Allgemeine vom 19. August 2006, S.33)

[...] "Der Lechsteg ist seit eineinhalb Jahren in Planung", sagt Tiefbauamtschef Otto Liepert. Baubeginn ist jedoch noch unklar. [...]
Nachdem verschiedene Möglichkeiten in der Stadt-Umland-Konferenz vor einem Jahr diskutiert worden seien, sagt Liepert, habe man nun die zweite Variante (siehe Bildtext) favorisiert. "Sie stellt zwar eine etwas längere Wegbeziehung dar, ist aber zugleich die wirtschaftlichere." Das Bauwerk erfordere aufgrund seiner Lage an der Sohlschwelle eine Stützweite von 108 beziehungsweise 225 Metern, während bei Variante eins 300 Meter Stützweite notwendig wären. Damit falle auch der Flächenbedarf für Variante zwei wesentlich geringer aus. Die Kosten - Träger der Maßnahme ist die Stadt Augsburg, beteiligen werden sich eventuell der Landkreis Aichach-Friedberg, die Gemeinde Kissing, die Stadt Königsbrunn und der Erholungsverein Augsburg - belaufen sich je nach Ausführung zwischen 2,1 und 3,9 Millionen Euro.
So oder so, die Brücke liegt in jedem Fall im Trinkwasserschutzgebiet und unterliegt damit den strengen Verordnungen des Trinkwasserschutzgebiets. "Die sich daraus ergebenden Auflagen für den Bau der Brücke sind zwingend einzuhalten", so Liepert weiter.
Doch nicht jeder freut sich über die geplante Baumaßnahme im Haunstetter Wald. Der Bund Naturschutz sowie die Untere Naturschutzbehörde befürchten eine starke Beeinträchtigung von hochsensiblen Lebensräumen in dem Gebiet.
  [ Bild ]
  [ Bildtext: ]
Zwei Varianten für den Lechsteg zwischen Haunstetten und Kissing sieht der Plan des Tiefbauamtes der Stadt Augsburg vor:
Variante 1 [siehe Wehr 3] beginnt an der Krankenhausstraße über das Gassen-Geräumt, entlang des Bayerbaches zu Fluss-Kilometer 53,05 und von da direkt anbindend an die Zufahrtsstraße zum Weitmannsee Richtung Kissing.
Variante 2 [siehe Wehr 4] beginnt ebenfalls an der Krankenhausstraße, führt über das Eulen-Geräumt zur Sohlschwelle bei Fluss-Kilometer 53,4 und dann nördlich vom Weitmannsee am Parkplatz vorbei Richtung Kissing. Derzeit empfiehlt das Tiefbauamt, die Variante 2 auszuführen.

 

Wolf will beim Lechsteg endlich Klarheit
Kissings Bürgermeister fordert von Augsburgs OB Kurt Gribl baldige Entscheidung
Augsburger Allgemeine, Artikel vom 14.1.2009, S.33, von Anton Schlickenrieder )

[...] Der Grund, auf dem die Brücke errichtet werden soll, gehört komplett der Stadt Augsburg. "Die Umweltbehörde der Stadt Augsburg ist schwer dagegen", weiß Kissings Bürgermeister Manfred Wolf. [...] Wolf hat noch einen Trumpf im Ärmel: Er hat ein Konzept für 260.000 Euro. Ein Schweizer Konstrukteur habe Verspannungen entwickelt, die eine schmale Hängebrücke selbst bei einer Länge von über 100 Meter nicht in sich schwingen lassen. Bei Altusried / Dietmannsried spannt sich so ein [in Eigenleistung aufgebautes] Bauwerk über die Iller [...].

Iller-Hängebrücke bei Altusried
Die Iller-Hängebrücke verbindet seit 2007 Altusried mit Dietmannsried  (Bild: Manfred Wolf) 

Weblinks und Brücken-Bilder:
   
Iller-Hängebrücke (Markt Altusried - Luftbild): Gefördert mit 90.000 Euro vom Freistaat Bayern und durch EU (Leader Plus)
   Iller-Hängebrücke (www.das-allgaeu-online.de)

Was ist zu tun?
Unterschriften sammeln (=Bedarf ermitteln)   ||  (Lokal-)Politiker gewinnen  ||  Lechsteg-Initiative oder -Verein gründen  ||  Sponsoren suchen (z.B. Steg nach Sponsor benennen wie z.B. bei der impuls arena, Allianz Arena)  ||  ...

Lustige Lechsteg-Alternativen ;-)
- Seilbahn bzw. Luftseilbahn mit Handbetrieb ;-)
- Fähre z.B. Gierseilfähre (bei Hochwasser wohl etwas wackelig ;-)  Gierseilfähre

 

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