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 Aulzhausen, 11.02.2012
 
Aulzhausen, 01.02.2014

An den
Bayerischen Landtag
Max-Planck-Str. 1
81627 München
Fax: 089 / 4126-1768

Wind-Wende

 Petition an den Bayerischen Landtag 

   Themen:  Kleine Windkraftanlagen auf dem Hausdach; Elektroautos ohne Batterien - Akku-Wechselstationen
   
Petitionen / Bitten:  Modellversuche und Studien durchführen; Alternativen prüfen
   ( siehe www.grabler.info/energiewende )

 

Sehr geehrter Ministerpräsident Horst Seehofer,
sehr geehrte Mitglieder des Bayerischen Landtages,

ich begrüße Ihre Bemühungen zum Atomausstieg und zur Förderung erneuerbarer Energien aus tiefstem Herzen. Zu Ihrer Unterstützung bitte ich Sie meine Ideen bzw. Verbesserungsvorschläge wohlwollend zu prüfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Ideen aufgreifen würden, den bayerischen Autoproduzenten Autos mit Wechsel­batterien schmackhaft machen könnten und meinen Bitten nachkommen würden.

 

Mit freundlichen Grüßen

    Johannes Grabler

 

 Berlin, 20.06.2012

Antwort:
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
D-11011 Berlin
(
Petitionsausschuss)
Gekürzte Stellungnahme des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

1. Durch Modellversuche Effizienz und Lärmemissionen von Kleinwindenergieanlagen ermitteln.
Kleinwindnutzung kann Nischenpotentiale in Deutschland realisieren:
Uni-Halle, Demo-Kleinwindpark, Projekt Hochschule Berlin.

2. Der Einsatz von Akku-Wechselstationen für Elektrofahrzeuge prüfen.
Das Vorhalten von Wechselbatterien an Stationen erhöht nach Expertenmeinung die Gesamtkosten in erheblichen Maße. Ferner ist aus Sicht der meisten (darunter aller deutschen) Autohersteller eine Fahrzeugkonzeption mit standardisierten, austauschbaren Traktionsbatterien nicht vorzugswürdig. - Gleichwohl werden Batterie-Leasing-Konzepte von vielen Fahrzeugherstellern und Stromanbietern erwogen und zum Teil getestet. Auch bezüglich der Reichweite bietet der Batteriewechsel aus Sicht der Experten keinen entscheidenden Vorteil. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass die Abdeckung langer Strecken vor allem durch
Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge abgedeckt werden kann.

3. Vom Verbrennungsmotor im Auto zur dezentralen Energieversorgung
Im Pkw-Bereich ist ein unmittelbarer Verzicht auf Verbrennungsmotoren keine gangbare Lösung. Hiergegen spricht, dass Alternativen wie die Elektromobilität und perspektivisch gegebenenfalls auch Brennstoffzellenfahrzeuge aktuell noch Entwicklungsbedarf aufweisen. Mittel und langfristig werden sie jedoch einen maßgeblichen Beitrag dazu leisten müssen, im Fahrzeugbereich die Effizienz zu erhöhe, die CO2-Belastung zu senken und die Abhängigkeit von importierten, fossilen Energiequellen zu mindern. Mit dem Regierungsprogramm Elektromobilität hat sich die Bundesregierung bereits für 2020 ambitionierte Ziele in diesem Bereich gesetzt und verfolgt diese mit Nachdruck. Parallel dazu wird über die EU-weite Gesetzgebung die Effizienz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen durch das Setzen ambitionierter CO2-Grenzwerte erheblich gesteigert. 

4. Verpackungsmaterialien auf den Energie-Prüfstand
Bei Verkaufsverpackungen aus Aluminium ist eine Recyclingquote von 60 % vorgegeben (
Verpackungsverordnung, Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz). Im Jahr 2009 konnte bei Verpackungen aus Aluminium [angeblich] eine Verwertungsquote von 85 % erzielt werden.
Das BMU fördert Information und Motivation zum Energiesparen auf vielfältige Weise:
co2online (?) (Klima sucht Schutz, Klima-Orakel), Deutscher Kältepreis.

 

Mit freundlichen Grüßen

i. A.  Dr. Rid

 

 

 München, ??.??.????

Antwort:
Bayerischer Landtag
(
Petitionsausschuss)

 

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Februar 2014